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FALL:

Rutschgefahr durch gefrierendes Löschwasser

EREIGNIS

Bei einem längeren Brandeinsatz mit Minustemperaturen ist das Löschwasser gefroren. Zusätzlich bildeten sich beim Entleeren von Schlauchleitungen und anschliessendem Gefrieren des Wassers glatte Flächen. Es kam zum Ausrutschen und zu Beinahe-Stürzen mehrerer Kameraden.

FACHKOMMENTAR

Gerade im Winter ist nicht nur bei der Anfahrt zum Einsatzort, sondern auch am Einsatzort auf die Glättegefahr zu achten. Die Einsatzkräfte sind über die Gefahr des gefrierenden Löschwassers aufzuklären.[nbsp]Es ist darauf zu achten, dass beim[nbsp]Rückbau der Schlauchleitungen die Schläuche[nbsp]so entwässert werden, dass keine neuen Eisflächen entstehen. [nbsp]Des Weiteren sollte Streumaterial eingesetzt oder nachgefordert werden.

Dieses Fallbeispiel beruht auf anonymen Schilderungen. Hier gegebene Handlungsempfehlungen befreien nicht von der Pflicht zur Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften und des sicherheitstechnischen Regelwerks.

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