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Heißer Auspuff [05/2016]

Ereignis:

Kurz nach dem Betrieb eines Hochleistungslüfters mit Verbrennungsmotor sollte dieser wieder im Fahrzeug verstaut werden. Da der Auspuff noch sehr heiß war, verbrannte sich ein Feuerwehrangehöriger den Unterarm am Auspuff. Während des Verstauens trug der Feuerwehrangehörige Handschuhe für die technische Hilfeleistung sowie eine TH-Jacke. Durch die Bewegung beim Verstauen rutschte die Jacke allerdings hoch, so dass die Haut zwischen Handschuh und Jacke frei lag.

Fachkommentar:

In der Feuerwehr finden hauptsächlich Lüfter, mitunter auch Druckbelüfter genannt, mit Elektro- oder Verbrennungsmotor Anwendung. Beide Antriebsarten haben Vor- und Nachteile. Während ein elektrisch betriebener Lüfter eine Stromversorgung benötigt, können Lüfter mit Verbrennungsmotoren autark eingesetzt werden. Jedoch produzieren Lüfter mit Verbrennungsmotoren mehr Lärm, Abgase und werden heiß. Es besteht somit für Einsatzkräfte die Gefahr, sich an Motoren, Katalysatoren und dem Auspuff zu verbrennen. 

Lüfter mit Verbrennungsmotor müssen daher, ebenso wie andere Gerätschaften mit Verbrennungsmotor wie z. B. Tragkraftspritzen oder Notstromerzeuger, zunächst abkühlen, bevor sie wieder verladen werden. Die Enge in den Geräteräumen der Fahrzeuge führt beim Verlasten zu einer weiteren Gefährdung. Aus diesen Gründen müssen Einsatzkräfte über die Gefahren der heißen Oberflächen sowie die Gefahren beim Verlasten unterwiesen werden.

Eine weitere Schutzmaßnahme ist die persönliche Schutzausrüstung (PSA). Die DIN-EN 469 „Schutzkleidung für die Feuerwehr – Leistungsanforderungen für Schutzkleidung für die Brandbekämpfung“ fordert im Bereich „Übergangsbereiche“, dass beim geraden Strecken der Arme über den Kopf und beim Beugen aus dem Stand bis zum Berühren des Bodens mit den Fingerspitzen ohne die Knie zu beugen, die Handgelenke und Knöchel stets bedeckt bleiben müssen, wenn Schutzkleidung in geeigneter Größe getragen wird. Wenn der Schutz durch eine zweiteilige Schutzkleidung erfolgt, muss sichergestellt sein, dass stets eine Überlappung von Jacke und Hose gegeben ist.

Werden Handschuhe mit einem Strickbündchen getragen, ist die Überdeckung von Handschuh und Ärmel nicht immer einfach zu realisieren. Handschuhe mit Stulpe haben einen besseren Schutz. Bei Handschuhen mit Strickbündchen sollte der Ärmel der Jacke z. B. einen Klettverschluss oder Daumenschlaufen haben, damit er nicht hochrutschen kann. Bei der Beschaffung ist darüber hinaus auf Passgenauigkeit der Kleidung zu achten. Nicht ohne Grund heißt sie persönliche Schutzausrüstung.

 

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Dieses Fallbeispiel beruht auf anonymen Schilderungen. Hier gegebene Handlungsempfehlungen befreien nicht von der Pflicht zur Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften und des sicherheitstechnischen Regelwerks.