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Kombinationsproblem von CSA und PA [06/2021]

Ereignis:

Bei einem Einsatz in einem Industriebetrieb hatte der CSA-Trupp die Aufgabe, mit einem Einweg-CSA (Körperschutz Form II) die nach einem Betriebsunfall bereits gebundene Chemikalie vom Boden aufzunehmen und in einem Auffangbehälter zu sammeln. Während dieser Tätigkeit bekam der Anzug eines Truppmitglieds einen Riss im Rückenbereich von ca. 10 cm Länge. Der genaue Grund des Risses ist nicht bekannt. Es sind keine Gefahrstoffe in den Anzug eingetreten und der CSA- Träger ist nicht kontaminiert worden.

Fachkommentar:

Schäden an PSA können unterschiedliche Ursachen haben. Neben mechanischen Beschädigungen durch entweder einen anderen PSA-Gegenstand (z. B. Atemschutzgerät) kann auch eine äußere mechanische Einwirkung wie z. B. hängen bleiben an einem scharfen Gegenstand die Ursache für eine Beschädigung sein. Darüber hinaus kann es zu einem Versagen der PSA durch Überalterung des Materials oder die Auswahl einer falschen Größe (z. B. Spannungsriss beim Bücken) kommen.

Die DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ (Stand Juni 2018) fordert, dass PSA dem Einsatzzweck entsprechend geeignet und dem Träger passend sein muss. Darüber hinaus sollen regelmäßige Prüfungen sicherstellen, dass das Material in einem einwandfreien Zustand ist und die PSA die Altersgrenzen nicht überschritten hat (vgl. §§ 10 und 14 DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ (Stand Juni 2018)).

Werden mehrere PSA wie hier das Atemschutzgerät und der CS-Anzug kombiniert, so ist vor Bereitstellung entsprechend § 2 der PSA-Benutzungsverordnung (PSA-BV) sowie § 14 DGUV Vorschrift 49 „Feuerwehren“ (Stand Juni 2018) eine Kombinationsprüfung durchzuführen. Vor allem ist, wenn dickere PSA unter dem Anzug getragen wird, die Größe des CSA anzupassen. Problematisch können auch Anbauteile an einem Atemschutzgerät werden, wie z. B. ein stark auftragender Holster oder eine Schere am Gurtmaterial, die eventuell vor dem CSA-Einsatz entfernt werden sollten.

Bei Arbeiten mit Chemikalien-Schutzanzügen muss man darüber hinaus Acht geben, nicht mit thermischen oder mechanischen Gefahrenquellen in Berührung zu kommen, um so den Anzug nicht zu beschädigen. Hierbei ist es hilfreich, wenn die Trupppartner gegenseitig aufeinander aufpassen. Zusätzlich kann eine Überwachung mittels Fernglas von außen stattfinden.

 

 

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Dieses Fallbeispiel beruht auf anonymen Schilderungen. Hier gegebene Handlungsempfehlungen befreien nicht von der Pflicht zur Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften und des sicherheitstechnischen Regelwerks.