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Innenbrandbekämpfung mit einlagiger Feuerwehrhose [03/2018]

Ereignis:

Bei einem Küchenbrand ohne Menschenrettung ist der Angriffstruppmann mit fehlerhafter Schutzausrüstung im direkten Innengriff zur Brandbekämpfung vorgegangen. Er trug am Oberkörper vorschriftsmäßig seinen Helm, die Feuerschutzhaube sowie eine Feuerwehrüberjacke mit Leistungsstufe 2 nach DIN EN 469. Als Einsatzhose trug er jedoch lediglich eine einlagige baumwollene Einsatzhose mit der Leistungsstufe 1.

Die korrekte PSA stand im Feuerwehrhaus zur Verfügung. Allerdings war die einlagige Einsatzhose "einsatzbereit" über den Stiefeln und das Anziehen der erforderlichen Überhose wurde deshalb verdrängt/vergessen.  

Fachkommentar:

Beim Feuerwehrdienst müssen die auf die zu erwartenden Gefahren angepassten geeigneten persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) getragen werden.

Neben dem nach §12 UVV Feuerwehren zur Verfügung zu stellenden Grundschutz:

  • Feuerwehrschutzanzug der Leistungsstufe 1 nach DIN EN 469
  • Feuerwehrhelm mit Nackenschutz
  • Feuerwehrschutzhandschuhe nach DIN EN 659
    (oder Handschuhe gegen mechanische Risiken nach DIN EN 388)
  • Feuerwehrschutzschuhwerk nach DIN EN 15090 (Typ F2A)

kann es bei besonderen Gefahren notwendig sein, spezielle persönliche Schutzausrüstungen einzusetzen, die in Art und Anzahl auf diese Gefahren abgestimmt sind.

Spezielle PSA für Brandeinsätze im Innenangriff sind insbesondere:

  • Feuerwehrschutzkleidung gegen erhöhte thermische Einwirkungen: Kleidung, die in allen Teilen den Anforderungen nach DIN EN 469 Leistungsstufe 2 genügt
  • Feuerwehrhelm mit Nackenschutz nach DIN EN 443
  • Feuerwehrhandschuhe nach DIN EN 659
  • Atemschutzgeräte nach vfdb-Richtlinie 0802 entsprechend der Verwaltungsvereinbarung zwischen den Ländern,
  • Feuerschutzhaube entsprechend DIN EN 13 911.

Die Auswahl der korrekten PSA richtet sich nach Art der Gefährdung und wird vom Einsatzleiter bestimmt.

Die PSA stand im beschrieben Fall zur Verfügung. Der betroffene Feuerwehrangehörige vergaß jedoch das Anziehen oder verzichtete womöglich um schneller zu sein, absichtlich auf das Anziehen der Überhose für den Innenangriff. Er setzte sich somit einer erhöhten Gefahr aus, verletzt zu werden.

Aus genannten Gründen ist es wichtig, regelmäßig die Feuerwehrangehörigen über die Notwendigkeit, aber auch über die richtige Verwendung und die Einsatzgrenzen der PSA zu unterweisen.

Darüber hinaus, muss der Einsatzleiter nach Möglichkeit die PSA an der Einsatzstelle kontrollieren. Auch Trupppartner sollten hier gegenseitig ein Auge auf sich haben und gegenseitig kurz auf die Vollständigkeit und den korrekten Sitz der PSA achten. 

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© FUK-CIRS - http://www.fuk-cirs.de - Ein Projekt der Feuerwehr-Unfallkassen.
Dieses Fallbeispiel beruht auf anonymen Schilderungen. Hier gegebene Handlungsempfehlungen befreien nicht von der Pflicht zur Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften und des sicherheitstechnischen Regelwerks.